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Krisenberichterstattung: Die Geschichte hinter dem Knall

09 Okt 2015
11:00 - 12:30
Raum 22 (2.Stock)

Krisenberichterstattung: Die Geschichte hinter dem Knall

Sie sind Türöffner, Kompass und Prellbock. Kein Auslandsjournalist kommt ohne sie aus, schon gar nicht in Krisengebieten. Und doch kennt ihre Namen keiner: die lokalen Mitarbeiter oder Stringer, Fixer, Producer, wie sie genannt werden. Sie stellen Kontakte her, organisieren Termine und schlagen sich mit den Behörden herum, sie übersetzen, interpretieren Sitten und Gebräuche und erledigen manchmal so scheinbar banale Dinge wie Essen besorgen.

In einem Land wie dem Irak erkennen sie nicht nur Gefahren, sie werden auch bedroht. Wie funktioniert unter solchen Umständen die Zusammenarbeit? Was ist, wenn es doch mal kritisch wird? Wie kommen die Ideen für die Geschichten zustande? Die Reporter verlassen das Land irgendwann wieder. Aber was tun die lokalen Mitarbeiter? Auf solche und andere Fragen gehen die Krisenreporterin Inga Rogg (NZZ / NZZ am Sonntag) und ihr langjähriger Fixer (via Skype) in diesem Workshop ein.