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Warum wir Journalisten am „Terror“ scheitern

Eine andere Perspektive auf die Islamberichterstattung
09 Okt 2015
14:15 - 15.30
Raum 22 (2. Stock)

Warum wir Journalisten am „Terror“ scheitern

Bart, Turban, Bombe: Islamist? Terrorist? Oder doch eher Freiheitskämpfer? Wann bezeichnen wir einen Menschen als Terroristen, wie finden wir heraus, warum sich einer in die Luft sprengen will und was das bedeutet, wenn er es tatsächlich tut? Und wie erzählen wir das alles dem Leser, ohne uns vor den Karren der Kriegstreiber spannen zu lassen – im Bewusstsein unserer kultur- und weltpolitischen Vorbelastungen? Diesen Fragen stellen wir uns mit Aktham Suliman, dem syrischstämmigen Gründer des Al-Jazeera Büro in Deutschland, der seinen Job  im Protest gegen politische Vereinnahmung kündigte, und Yassin Musharbash, Arabist und stellvertretender Leiter des Ressorts für investigative Recherche bei der ZEIT.

Lesestoff von Aktham Suliman: Krisenjournalismus oder Journalismuskrise?

Lesestoff von Yassin Musharbash: Der Terror und ich, Radikale Ansichten