Der Fall Rammstein: Wenn die Verdachtsberichterstattung ins Rampenlicht gerät

Panel am Reporter:innen-Forum 2024 | Uhrzeit: 11:15 - 12:30 Uhr | Raum: Weisser Saal

 Der Fall Rammstein: Wenn die Verdachtsberichterstattung ins Rampenlicht gerät

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Seit Sommer 2023 berichteten Dutzende Frauen von grenzüberschreitendem Verhalten des Rammstein-Frontsängers Till Lindemann, auch strafrechtlich relevante Vorwürfe stehen im Raum. Wie recherchiert man im Umfeld eines Weltstars? Wo liegen die Grenzen der Verdachtsberichterstattung? Was drohen involvierten Journalist:innen für juristische Folgen, und wie sichert man sich am besten dagegeben ab?

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Lena Kampf ist stellvertretende Ressortleiterin Investigative Recherche bei der «Süddeutschen Zeitung». Sie war Teil der Recherche von SZ und NDR, in denen mehrere Frauen 2023 der Band Rammstein und deren Frontsänger Till Lindemann Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe vorwarfen. Zu dieser Recherche ist im Sommer mit «Feuerzone – Das System Rammstein und Machtmissbrauch in der Musik» ein mehrteiliger Podcast erschienen, in dem Lena Kampf und Jakob Biazza den Fall Rammstein noch einmal aufrollen. (Bild: Friedrich Bungert)

Maike Backhaus (2024)

Maike Backhaus arbeitet als Autorin und freie Investigativjournalistin unter anderem für CORRECTIV, Süddeutsche Zeitung, Deutschlandfunk und den SPIEGEL. 2023 veröffentlichte sie in der WELT eine Recherche zu den Vorwürfen gegen den Sänger der Band Rammstein und der missbräuchlichen "Row Zero"-Systematik. In den letzten Jahren arbeitete sie immer wieder zu strukturellem Machtmissbrauch, etwa auch im Profifußball (Podcast «NDA: Der Fall Kasia Lienhardt») oder im Film (z.B. zum Fall Till Schweiger). (Bild: Gene Glover)