100 Tage Frauenstreik: Wie besiegen wir die Machokultur auf den Redaktionen?

Abschlusspodium am Reporter-Forum 2019 | Uhrzeit: 17:30 - 18:45 Uhr | Raum: Weisser Saal | Für alle öffentlich!

100 Tage sind seit dem Frauenstreik vergangen. Diesem 14. Juni, als Veränderung in der Luft lag – und viele Journalistinnen sich in den Armen. Weil sie begriffen: Egal in welcher Redaktion ich arbeite, die anderen fühlen wie ich, erleben das gleiche, auch wenn es manchmal schwer in Worte zu fassen ist. Zusammen mit einer halben Million anderer Frauen trugen Journalistinnen ihre Wut auf die Strasse. Und damit auch ihre Hoffnung, dass sich an der Kultur in den Redaktionen etwas ändert – mehr Frauen angestellt werden, mehr Frauen in Chefpositionen kommen, mehr Gleichberechtigung im Redaktionsalltag. Die Ernüchterung kam schnell. Es gibt Medienhäuser, in denen es seit dem Frauenstreik eher schwieriger als einfacher wurde für Journalistinnen. In aller Konsequenz kann das heissen: Journalistinnen verlassen desillusioniert einen Beruf, den sie lieben. Weil sie es leid sind, ständig zu kämpfen und doch keinen Veränderung zu sehen.

Wir wollen deshalb darüber diskutieren, wie wir die Macho-Kultur in unseren Redaktionen besiegen können. Und vor allem darüber reden, was sich ändern muss, damit Journalisten und Journalistinnen gleichberechtigt ihre Arbeit tun können.

Gäste: Sarah Serafini (Watson), Olivia Kühni (Republik), Elisabeth Raether (Die Zeit) und Nadine Jürgensen (Freie Journalistin)

Moderation: Christoph Keller (podcastlab.ch)

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